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		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/</docs>
		<description>RSS-Feed from https://potassium.1338.at/</description>
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		<title>Potassiums Weblog - One step ahead of the average nerd - Kategorie: Rettungssanitäter-Ausbildung</title>
		<ttl>30</ttl>
		
<item>
	<title><![CDATA[EKG Training online]]></title>
	<description><![CDATA[Für die unter euch, die ihre Skills beim Befunden von EKGs auch online regelmäßig oder auch nur ab und an trainieren wollen, ist <a href="http://ekg-training.at" target='_blank'>www.ekg-training.at</a> die richtige Anlaufstelle.<br />
<br />
<a href="http://ekg-training.at" target='_blank'><img alt='Picture' src='https://potassium.1338.at/upload/pictures/ekg_training_screenshot_27.02.2011.jpg' border='0' class='blogged_image' /></a><br />
<br />
Auf dieser Seite Bloggen Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen und Medizinstudenten mit innerklinischem und prähospitalem Hintergrund EKGs teilweise mit ganzen Fallbeispielen, die der geneigte Leser dann lösen kann.<br />
Es steht dabei jedem frei, ob er das ganze nur im Kopf macht, oder ob er auch einen Kommentar dort hinterlassen will.<br />
Ich kann es jedem nur empfehlen, denn man kann nur das, was man regelmäßig übt!]]></description>
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	<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 22:54:00 +0100</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Rettungssanitäter-Ausbildung, Medizin, Rettung, Notfallsanitaeter-Ausbildung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Merksätze der Medizin [update]]]></title>
	<description><![CDATA[Hab wieder mal ein paar imho ganz lustige Merksätze für Medizin/RD gefunden<br />
<br />
Meningismuszeichen: <strong>Nur Über Ludwig Erhardts Leiche</strong><br />
<strong>N</strong>ackensteifigkeit, <strong>Ü</strong>belkeit, <strong>L</strong>ichtempfindlichkeit, <strong>E</strong>rbrechen, <strong>L</strong>ärmempfindlichkeit<br />
<hr size='1' noshade='noshade'><br />
Medikation bei einem akuten MCI:<br />
<strong>MONA BH </strong><br />
<br />
<strong>M</strong>orphin, <strong>O</strong>xygen, <strong>N</strong>itrate, <strong>A</strong>SS, <strong>B</strong>etablocker, <strong>H</strong>eparin<br />
<hr size='1' noshade='noshade'><br />
Unterscheidung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsschenkelblock" target='_blank'>RSB</a> vs <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linksschenkelblock" target='_blank'>LSB</a><br />
<strong>WILLIAM </strong><br />
<strong>MORROW</strong><br />
<br />
Wenn der QRS-Komplex in V<strong>1 W</strong>-förmig und in V<strong>6 M</strong>-förmig ist, dann ist es ein <strong>L</strong>inksschenkelblock <br />
<br />
Wenn er in V<strong>1 M</strong>-förmig und in V<strong>6 W</strong>-förmig ist, dann ein <strong>R</strong>echtsschenkelblock <br />
<hr size='1' noshade='noshade'><br />
Die Schockformen: <strong>HANS K.</strong><br />
<strong>H</strong>ypovolämisch, <strong>A</strong>naphylaktisch, <strong>N</strong>eurogen, <strong>S</strong>eptisch, <strong>K</strong>ardial<br />
<hr size='1' noshade='noshade'><br />
Aufbau des Schädels<br />
<strong>Kathi denkt an Prüfungs Glück </strong><br />
<strong>K</strong>nochen, <strong>D</strong>ura mater, <strong>A</strong>rachnoidea mater, <strong>P</strong>ia mater, <strong>G</strong>ehirn<br />
<hr size='1' noshade='noshade'><br />
Was für den Berni unseren alten Bakterien-Fetischisten:<br />
<br />
Typischer Erreger der von Phlegmonen oder Abszessen<br />
<strong>Phl(e)gmone sind Str(e)ptokokken</strong><br />
<strong>(A)bszesses sind St(a)phylokokken</strong><br />
<hr size='1' noshade='noshade'><br />
Die Erregungsleitung des Herzens<br />
<strong>Seine Antwort Hi(e)ss Tawara Purkinje. </strong><br />
<br />
<strong>S</strong>inus-Knoten <br />
<strong>A</strong>V-Knoten <br />
<strong>H</strong>is-Bündel <br />
<strong>T</strong>awara Schenkel <br />
<strong>P</strong>urkinje Fasern<br />
<hr size='1' noshade='noshade'><br />
Unterschied <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thrombus" target='_blank'>Thrombus</a> vs. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Embolie" target='_blank'>Embolus</a><br />
<strong>Ein Thrombus wird zum Embolus, wenn er auf die Reise muss.</strong><br />
<hr size='1' noshade='noshade'><br />
<strong>Hinter dem Magen da liegt etwas und das ist das Pankreas!</strong> (by Schlurf)<br />
<hr size='1' noshade='noshade'><br />
Anzahl der Wirbel entsprechend der Segmente der Wirbelsäule:<br />
HWS: 7 Wirbel<br />
BWS: 12 Wirbel<br />
LWS: 5 Wirbel<br />
<strong>Um 7 fange ich an zu arbeiten, um 12 hab ich Mittagspause und um 5 is Feierabend.</strong>Bleiben dan nur noch Kreuzbein und Steißbein. (by Caro)<br />
Eventuell sollte man sich auch noch merken, dass Atlas und Axis besondere Wirbel sind :-)<br />
<br />
Wenn jemand noch gute hat dann kann er die gerne in den Kommentaren hinterlassen und ich pflege sie hier ein. Für Anatomie stellt der <a href="http://www.thieme.de/viamedici/lernen/eselsbruecken/anatomie.html" target='_blank'>Thieme Verlag</a> einige Merksätze zu Verfügung. Aber auch <a href="http://www.myritz-reisch.de/de/eselsbruecken.html" target='_blank'>hier</a> finden sich noch ein paar.]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=926#ArahPA</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=926</link>
	<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 13:07:00 +0100</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[lost and found @ WWW, g33k-Humor, Rettungssanitäter-Ausbildung, Humor, Chemiker-Humor, Medizin, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Der akute Brustschmerz - Zusammenfassung [update]]]></title>
	<description><![CDATA[Heute durfte ich bei der Fortbildung der MA70 (Wiener Rettung und Krankentransporte) zum Thema "Der akute Brustschmerz" teilnehmen. Vorgetragen hat Dr. Wolfgang Scheiber von der Uniklinik für Notfallmedizin des AKH Wien sowie Dr. Günter Peter, ein Diplomant vom Dr. Scheiber, der seine sehr interessante Diplomarbeit präsentiert hat. <br />
Erstmal zum Medizinischen:<br />
<br />
<strong>Ursachen:</strong><br />
Die Gründe für Brustschmerzen sind mannigfaltig. So sind folgende Krankheitsbilder sehr oft mit dem Leitsymptom Brustschmerz verknüpft (diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit):<br />
<br />
<ul><li>Akutes Koronarsyndrom (NSTEMI, STEMI, AMI)</li><li>Pulmonalembolie</li><li>Aortendissektion</li><li>Perikarditis / Myokarditis</li><li>Kardiomyopathie</li><li>versch. Arrhytmien</li><li>Pneumonie</li><li>Pneumothorax</li><li>Pankreatitis</li><li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hiatushernie" target='_blank'>Hiatushernie</a> - eine Sonderform der Zwerchfellhernie</li><li>Refluxkrankheit / Ösophagitis</li><li>muskoskeletäre Ursachen - z.B. Intercostalneuralgie</li><li>Psychische Erkrankungen - z.B. Panikattacke</li><li>...</li><br />
</ul>
<strong>Diagnose:</strong><br />
Um zu einer Arbeitsdiagnose zu kommen sind beim Leitsymptom Brustschmerz eine gründliche Anamnese sowie eine klinische Untersuchung das Um und Auf. Zur Anamnese sind die Risikofaktoren der einzelnen Krankheitsbilder sehr wichtig, da diese einem wertvolle Information über die Wahrscheinlichkeit des Krankheitsbildes beim jeweiligen Patienten bringen.<br />
Natürlich darf man bei auch das, bei Brustschmerz obligate, 12-Kanal EKG sowie die Erhebung des Blutdrucks, der Herzfrequenz, der Atemfrequenz sowie der Sauerstoffsättigung des Blutes nicht vergessen.<br />
Innerklinisch stehen einem dann noch die Labordiagnose, CT, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Szintigraphie" target='_blank'>Szintigraphien</a> zu Verfügung.<br />
<br />
Stets wichtig ist es dabei auf <strong>vegetative Symptome</strong> wie schwitzen, (Todes-)Angst, Blässe zu achten. Diese Zeichen sollten einen immer alarmieren, da von einem lebensbedrohlichen Zustand des Patienten auszugehen ist.<br />
<br />
<strong>Anamnese:</strong><br />
Auf die Beschaffenheit der Brustschmerzen muss im speziellen eingegangen werden, da diese Auskunft über die Ursache geben können - nicht müssen.<br />
So sind folgende Fragen über den Schmerz nützlich und sinnvoll (PQRST-Schema):<br />
<ul><li>P - Provokation: Was hat den Schmerz ausgelöst? Was erleichtert den Schmerz? Was verstärkt ihn?</li><li>Q - Qualität: Wie ist der Schmerz? Stechend, reißend, brennend, stumpf, pochend, kolikartig?</li><li>R - Region: Wo ist der Schmerz? Ist er lokal begrenz oder undefinierbar? Wander er?</li><li>S - Stärke: Wie Stark ist der Schmerz auf einer Skala von 1 bis 10 wobei 1 ein leichter Schmerz ist und 10 der stärkste vorstellbare/erlebte Schmerz, siehe VAS-Skala)</li><li>T - Time: Wie lange besteht der Schmerz? Hat er sich verändert? Haben Sie solche Schmerzen schon einmal gehabt?</li></ul>
<br />
Vor allem die Frage nach Region und Provokation können einem hilfreiche Tips liefern. Auch Bewegungs-, Atem- oder Belastungsabhängigkeit sind Hinweise.<br />
Schließlich bleibt zu hinterfragen, ob der Patient auf die Therapie anspricht, sprich ob der Schmerz dadurch leichter wird.<br />
<br />
Auch auf mit dem Brustschmerz in Zusammenhang auftretende Symptome muss geachtet werden. Dazu zählen<br />
<ul><li>Atemnot</li><li>Schwindel</li><li>Kopfschmerzen</li><li>Haemoptyse - Bluthusten</li><li>Fieber</li><li>Schwitzen</li><li>Synkope(n)</li><li>Palpationen </li><li>Fieber</li></ul>
<br />
All diese Informationen lassen, hoffentlich, Einschränkungen auf das Krankheitsbild zu.<br />
<br />
<strong>Risikofaktoren:</strong><br />
Die Risikofaktoren sind vor allem bei den großen 3 (ACS, PE und Aortendissketion) wichtig um einen Hinweis auf die Ursache der Beeinträchtigung zu bekommen.<br />
Risikofaktoren für ein ACS, umgangssprachlich Herzinfarkt, sind:<br />
Diabetes Mellitus, Hypertonie, Nikotin-Abusus, Hyperlipidämie sowie eine positive familiäre Anamnese<br />
<br />
Risikofaktoren für eine PE, umgangssprachlich Lungeninfarkt, sind:<br />
Schwangerschaft, Immobilisation, Malignome, aktuelle oder vergangenge Beinvenenthrombosen sowie Exsiccose (führt zu einer Verdickung des Blutes)<br />
<br />
Risikofaktoren für eine Aortendissektion sind: Hypertonie<br />
So gut wie jeder Patient mit einer Aortendissketion hat eine seit längerem bestehende Hypertonie. Nicht immer ist das den Patienten bekannt.<br />
<br />
Auf die großen 3 ging der Vortragende besonders detailiert ein: Akutes Koronarsyndrom (ACS), Pulmonalembolie (PE) sowie die Aortendissektion:<br />
<br />
<span style="font-size:5;">Akutes Koronarsyndrom (ACS)</span><br />
<br />
Das ACS wird erstmal in STEMI oder NSTEMI eingeteilt. <br />
STEMI = ST-elevation mycardial infarction<br />
NSTEMI = non ST-elevation myocardial infarction und bezieht sich aut die ST-Hebung, die man im 12-Kanal EKG sehen kann, die bei einer ischämischen Schädigung des Herzmuskels <strong>auftreten kann</strong>.<br />
Ist ein STEMI erst einmal diagnostiziert ist der akute Myokardinfarkt (AMI, Herzinfarkt) gesichert. Zusätzlich werden jedoch Laborwerte im Krankenhaus gemessen. So wird z.B. das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troponin_T" target='_blank'>Troponin T</a> als Marker für einen AMI herangezogen.<br />
<br />
Bei NSTEMIS kann man dann noch zwischen der instabilen Angina Pectoris und einem AMI entscheiden. Dies geschieht ebenfalls über Laborbefunde.<br />
Die besonderen Gefahren bei einem AMI sind:<br />
<li>Bradykardie</li><li>tachikarde Arrhytmien</li><li>Linksherzdekompensation</li><li>kardiogener Schock</li><li>ischämische Myokardruptur</li></ul>
<br />
Als akute Therapie für einen STEMI wird derzeit zu folgenden Maßnahmen geraten:<br />
i.v. Zugang sowie dauerhafte EKG- und SpO2-Monitierung<br />
Als medikamentöse Behandlung hat sich das <strong>MONAH-Schema</strong> durchgesetzt<br />
Dabei bedeuten die Buchstaben folgendes:<br />
<br />
M - Morphium<br />
O - Oxygen - Sauerstoff<br />
N - Nitroglycerin<br />
A - Acetylsalicylsäure - ASS<br />
H - Heparin<br />
<br />
Zusätzlich wird oft noch Clopidogrel (Plavix (R)) als Antikoagulation sowie Beta-Blocker verabreicht.<br />
Dabei sollen Morphium, Nitroglycerin und Beta-Blocker den myokardialen Sauerstoffverbraucht reduzieren und die Sauerstoffgabe den vorhandenen Sauerstoff erhöhen.<br />
Heparin, ASS und Clopidogrel dienen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antikoagulation" target='_blank'>Antikoagulation</a> bzw. der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thrombozytenaggregationshemmung" target='_blank'>Thrombozytenaggregationshemmung</a>.<br />
<br />
Als endgültige Therapie stehen bei einem ACS dann die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thrombolyse" target='_blank'>systemische Thrombolyse</a> oder die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Perkutane_transluminale_coronare_Angioplastie" target='_blank'>primäre coronare Intervention (PCI, PTCA)</a> zu Verfügung.<br />
Welches der beiden Verfahren zur Anwendung kommt, kommt auf das Alter des Patienten, die Dauer der Beschwerden und die Zeit die der Patient benötigt um zu seiner endgültigen Versorgung zugeführt zu werden.<br />
Je älter der Patient desto potentiell gefährlicher wird die systemische Lyse, da die Gefahr einer Intrakranielle Blutung mit dem Alter zunimmt.<br />
<br />
<span style='text-decoration:underline;'>Hinweis: Eine Thrombolyse gilt dann als erfolgreich, wenn 90 Minuten nach Medikamentengabe (Lyse!) die ST-Hebung im EKG um mind. 50% abgenommen hat!</span><br />
<br />
<span style="font-size:5;">Pulmonalembolie (PE)</span><br />
<br />
Die Diagnose einer Pulmonalembolie ist im Allgemeinen schwierig, da die Symptome die ein Patient liefert sehr unspezifisch sind.<br />
Eine plötzlich auftretende Atemnot, ein akuter Thoraxschmerz sowie eine Kreislaufbeeinträchtigung sollte einen aber stutzig machen, vor allem wenn einer oder mehrere der Risikofaktoren auf den Patienten zutreffen.<br />
<br />
Im EKG sind nur selten Veränderungen zu sehen und selbst wenn, sind sie nicht immer spezifisch. Rund 6% aller PEs imponieren mit einer Rechtsherzbelastung, welche sich oft als Rechtsschenkelblock äußert.<br />
<br />
Im Labor lassen sich dagegen eindeutige Marker für eine PE bestimmen: Dazu gehören das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/D-Dimer" target='_blank'>D-Dimer</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troponin_T" target='_blank'>c-TnT</a> sowie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/C-reaktives_Protein" target='_blank'>CRP</a>.<br />
<br />
Eine Kontrastmittel-Spiral-Computertomographie gibt letztendlich die endgültige Diagnose.<br />
<br />
Die Therapie einer PE ist abhängig vom Schweregrad. Eine suspekte oder schwere PE (imponiert u.a. mit vegetativen Symptomen) wird so schnell als möglich systemisch Thrombolysiert. Eine leichtere Form der PE wird erst nach einem Zeitfenster von 72 Stunden lysiert um so ein genaueres Bild zu erhalten.<br />
Leichte PE werden mit Heparin und später mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marcoumar" target='_blank'>Marcoumar</a> oder anderen Antikoagulantien behandelt.<br />
<br />
<br />
<span style="font-size:5;">Aortendissektion</span><br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aortendissektion" target='_blank'>Aortendissektionen</a> sind schließlich noch schwerer zu diagnostizieren als Pulmonalembolien-<br />
Als Symptome werden oft gesehen<br />
<ul><li>plötzlicher, reißender Thoraxschmerz</li><li>vegetative Symptome wie Schweißausbruch, Angst, blasse u. kalte Haut</li><li>Schock</li><li>Symptome wie KHK, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PAVK" target='_blank'>PAVK</a></li></ul>
<br />
Als Therapie wird eine angemessene Analgosedierung sowie eine absolute Immobilisation empfohlen. Die Vitalparameter müssen ständig überwacht werden und der Blutdruck soll systolisch auf rund 100 mm Hg gehalten werden. Beta-Blocker können indiziert sein.<br />
Auch eine Schocktherapie wird in vielen Fällen notwendig sein.<br />
Rupturiert die Aorta auf Grund der Dissektion so ist die Prognose meist infaust.<br />
<br />
Soweit der Vortrag von Dr. Scheiber. Meine Mitschrift zu dem Vortrag von Dr. Peter ist leider nicht so detailliert und so muss ich mich auf ein paar kurze Stichworte dazu beschränken.<br />
Die Arbeit wertete Einsätze der Wiener Rettung von März bis Juni (?) 2006 aus, deren Anfahrtsdiagnose <em>Herzinfarkt akut</em> oder  <em>unklarer Thorax</em> lautete.<br />
Dabei wurde ausgewertet welche Diagnosen die Notärzte vor Ort stellten, wieviele Patienten tatsächlich hospitalisiert wurden und welche Differenzen es zwischen den Diagnosen der Notärzte und des behandelnden Krankenhauses gab.<br />
So wurden bei der Anfahrtsdiagnose <em>unklarer Thorax</em> rund 30% der Patienten nicht hospitalisiert.<br />
Männer erhielten öfters Sauerstoff und einen Venenzugang als Frauen, warum das so ist, ging aus der Studie allerdings nicht hevor (Verschwörung? O_o)<br />
Bei den als <em>Herzinfarkt akut</em> alarmierten Einsätzen wurde kein Herzinfarkt übersehen und nur wenige waren als "falsch positiv" diagnostiziert.<br />
Bei den anderen gab es einen geringen Prozentsatz an nicht diagnostizierten AMIs.<br />
<br />
Zusammenfassend bleibt mir zu sagen, dass das eine der besten Fortbildung, die die MA70 geboten hat, seit langem war. Durch die Platzbeschränkung war eine deutlich angenehmere Atmosphäre während des Vortrages möglich. Kurzer Einwurf: Beim letzten Vortrag waren in einem Hörsaal für 80 Personen 170 Personen anwesend. Das Gekuschel kann man sich vorstellen.<br />
<br />
Wer es bis hier schafft, darf zur Belohnung einen Kommentar schreiben :P]]></description>
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	<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 01:27:00 +0100</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Rettungssanitäter-Ausbildung, Breitenschulung, Medizin, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Morgen Fahrprüfung Oo]]></title>
	<description><![CDATA[Morgn hab ich KTW-Fahrprüfung oder wie man das nennen soll. Da schaut mein Lehrfahrer, ob ich nun endlich alleine einen KTW führen darf oda nicht. <br />
Bin scho gespannt wies wird.]]></description>
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	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=718</link>
	<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 22:21:00 +0100</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Rettungssanitäter-Ausbildung, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[ITLS Buch - Präklinische Traumatologie von John E. Campbell]]></title>
	<description><![CDATA[Damit ich nicht nur mit Physikalisch Chemischem Wissen zugemüllt werde, hab ich mir jetzt auch - auf anraten vom <a href="http://www.rettungsblogger.de" target='_blank'>Rettungsblogger</a> - das Buch <a href="http://www.amazon.de/Präklinische-Traumatologie-ITLS-für-Rettungsdienstpersonal/dp/3827372445/" target='_blank'>Präklinische Traumatologie</a> vom Pearson Verlag zugelegt.<br />
Das Buch umfasst, wie der Titel schon sagt die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Traumatologie" target='_blank'>Traumatologie</a> nach dem ITLS (International Trauma Life Support)-Standard.<br />
<br />
<a href="https://potassium.1338.at/upload/pictures/ITLS_praeklinische_traumatologie_campbell_09.11.2008_big.jpg"><img alt='Picture' src='https://potassium.1338.at/upload/pictures/ITLS_praeklinische_traumatologie_campbell_09.11.2008_small.jpg' border='0' class='blogged_image' /></a><br />
<br />
Das Buch kommt mit einem Update für den ITLS Kurs ab Juni 2008 das in einem kleinen, gebundenen Heftchen ausgeführt ist.<br />
<br />
Das Buch ist anundfürsich sehr angenehm geschrieben und mit vielen Merksprüchen und übersichtlichen Tabellen, Tips und Hinweisen auf das Wesentliche ausgestatttet.<br />
An manche Ausdrücke wie zum Beispiel die <em>horizontale Dezeleration</em> (horizontale Abbremsung), muss man sich jedoch erst gewöhnen.<br />
<br />
Die Bilder und Diagramme sind anschaulich und übersichlicht.<br />
Bis jetzt bin ich sehr zufrieden damit. Mal schaun wieviel ich davon behalten und dann auch anwenden kann.<br />
<br />
Nachtrag: Hab das Buch nun schon ausgelesen und bin begeistert. Ein echter Topkauf. Leider ist viel davon nicht 1:1 auf das österreichische Rettungswesen umzulegen, da den Sanitätern die nötige Ausbildung und Kompetenz fehlt div. invasive Maßnahmen durchzuführen bzw. gewisse Untersuchungen durchzuführen. Auf jeden Fall aber eine Bereicherung für mein Wissen über Traumaversorgung.]]></description>
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	<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 15:35:00 +0100</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Rettungssanitäter-Ausbildung, Wissenschaft, Medizin, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Fortbildungswochenende Teil 2]]></title>
	<description><![CDATA[Sodale, Fortbildungswochenende Teil 2 ist auch vorbei und ich ziehe eine allgemein gute Bilanz.<br />
Heute waren Interne Fallbeispiele, Reanimation, Symptom-Komplexe sowie interkulturelle Verständigung am Programm.<br />
Die internen Fallbeispiele lösten wir leichter als die gestrigen traumatologischen, was vermutlich daran liegt, dass die Notfälle in Wien eher intern als traumatologisch sind und wir daher mehr Übung darin haben.<br />
Wieder einiges dazu gelernt, auch für die Praxis. War ein sehr nettes, aber auch sehr anstrengendes Wochenende.<br />
Bin schon auf das nächste gespannt und werd mich jetzt wieder ans Physchem lernen machen.... :-?]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=684#</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=684</link>
	<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 18:59:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Rettungssanitäter-Ausbildung, Rettungssanitäteralltag, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Fortbildungswochenende Teil 1]]></title>
	<description><![CDATA[Heute ging der erste Tag meines Fortbildungswochendes über die Bühne.<br />
Nach einem kurzen Vortrag über Organtransporte allgemein und die Logistik dahinter im speziellen ging es über zu Fallbeispielen aus dem Bereich Traumaversorgung und Kindernotfälle, sowie zum 100 mal die Aufgaben des ersteintreffenden Fahrzeugs an der Großunfallstelle. Also wie ein SanHist aufgebaut wird, dass man sich ned auf die Versorung einzelner Konzentrieren soll und das die Meldung an die Leistelle das A&O eines funktionierenden Einsatzablaufes ist. <br />
Bei der Traumaversorgung wurden uns natürlich wieder Defizite aufgezeigt bei nicht alltäglichen Einsätzen und was man denn alles beachten soll. Natürlich steht man wieder wie der erste Mensch da, wenn alle Kollegen einem beim Lösen des Beispiels über die Schulter schauen.<br />
Beim Kinderfallbeispiel wurden u.a. eine Geburt mit anschließender Reanimation, eine Atemwegserkrankung (Pseudokrupp/Laryngitis) und ein Versorgung bzw. Entdeckung eines SMV (Selbstmordversuch) geübt.<br />
<br />
Am Nachmittag haben wir uns dann selbst mal als Leitstellendisponennten bzw. Ersteintreffendes Fahrzeug probieren dürfen und schauen wie das mit dem Funkverkehr so abläuft. Fazit: Ohne eiserne Funkdisziplin kommt ein totales Chaos raus!<br />
<br />
Außerdem wie bei jeder praktischen Fortbildung: Medikamente aufziehen, Infusionen herrichten und Intubationsassistenz geübt.<br />
Erfahrung: Ist der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wendl-Tubus" target='_blank'>Wendl-Tubus</a> zu groß gewählt, ist das Einführen in die Nase sehr unangenehm, da der Durchmesser einfach zu groß wird. (Selbstversuch....)<br />
<br />
Mal schaun wies morgen wird. Man darf gespannt sein.]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=683#</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=683</link>
	<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 23:41:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Rettungssanitäter-Ausbildung, Rettungssanitäteralltag, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Fahreinschulung]]></title>
	<description><![CDATA[Juhu, am Dienstag hab ich meinen ersten KTW-Fahr-Einschuldienst. Sprich das erste mal, dass ich selbst ans Steuer eines unserer KTWs <strong>darf</strong>.<br />
Bin scho sehr gespannt wie das wird. Bin noch nie mit automatik gefahren und dann noch so ein großes und breites Auto :eek:<br />
Najo, KTW bin ich eh schon eeewig nimma gefahren. Also alle die am Dienstag auf der Straße unterwegs sind: aufpassen! :D<br />
<br />
Edit: Immer diese Grammar-Nazis.<br />
<img alt='Picture' src='https://potassium.1338.at/upload/pictures/grammar_nazi_28.08.2008_small.jpg' border='0' class='blogged_image' />]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=621#</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=621</link>
	<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 20:05:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Rettungssanitäter-Ausbildung, Rettungssanitäteralltag, Rettung, KTW]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Tag der offenen Türe der Flugrettung Wien]]></title>
	<description><![CDATA[Am 30. August 2008 findet am Flugfeld Aspern der Tag der offenen Türe der Flugrettung Wien statt.<br />
<br />
Neben dem Notarzthubschrauber C9 werden Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstelle Wien, Einsatzfahrzzeuge der Wiener Berufsrettung, der Wiener Feuerwehr und div. anderer Einsatzorganisationen zu besichtigen sein.<br />
Außerdem stellt der ÖAMTC einen Bremssimulator zu Verfügung. <br />
Die Seiltechnikeinsatzgruppe der Wiener Rettung wird ihr Können vorführen. Ebenfalls gibt es Erste Hilfe Stationen an denen man seine Kenntnisse der Ersten Hilfe auffrischen kann.<br />
<br />
<br />
Den ganzen Folder gibts <a href="http://arweb176.s-ar5.arweb.at/grafik/offenetuer08.pdf" target='_blank'>hier</a>.<br />
<br />
Die Adresse lautet: <br />
Stützpunkt Christophorus 9     <br />
Opel-Austria-Werk Aspern<br />
<br />
Gross-Enzersdorferstrasse 59      <br />
A-1220 Wien <br />
<br />
Tel.: 01/2808525    <br />
<br />
Zufahrtsbeschreibung<br />
<br />
Die Groß-Enzersdorferstraße stadtauswärts vorbei beim General Motors Werk<br />
bis zur Kreuzung mit der Lannesstraße. Bei der Ampel links abbiegen und ent<br />
lang der neuen Zufahrtsstrasse ins ehemalige Flugfeld Aspern zum Stützpunkt<br />
<br />
Wird sicher sehr interessant werden :)<br />
<br />
<strong>Update:</strong> Fotos & Videos davon gibs <a href="https://potassium.1338.at/index.php?id=626">hier</a> und <a href="https://potassium.1338.at/index.php?action=p&id=20">hier</a>.]]></description>
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	<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 12:36:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Allgemein, Rettungssanitäter-Ausbildung, Rettungssanitäteralltag, Breitenschulung, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Schonende Venenpunktion 2.0]]></title>
	<description><![CDATA[Wie schonende Venenpunktion funktioniert erklärt Dr. Malzev Wladimir auf seiner Website <a href="http://www.venpunktion.de" target='_blank'>http://www.venpunktion.de</a>.<br />
<br />
Er nimmt die normalen Venflons/Braunülen/Viggos also Venenverweilkatheter "verkehrt". Man zieht die Nadel ein stück heraus, dreht sie um 180° und schiebt sie zurück. Erst dannach wird die Vene punktiert. Somit kann die Venenrückwand fast nicht durchstochen werden und das <em>parastechen</em> wird anscheinend wirkungsvoll verhindert.<br />
<br />
Wie das genau funktioniert wird <a href="http://www.venpunktion.de/anpas.htm" target='_blank'>hier</a> erklärt.<br />
Falls das hier ein NFS/Arzt liest: Schon mal ausprobiert? Funktioniert das wirklich besser?<br />
<br />
Via <a href="http://www.rettungsblogger.de/?p=174" target='_blank'>rettungsblogger.de</a><br />
]]></description>
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	<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 21:04:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Rettungssanitäter-Ausbildung, Medizin, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Haben Zivis eine mangelhafte Ausbildung im Rettungsdienst?]]></title>
	<description><![CDATA[Im aktuellen Profil ist eine sehr interessante Reportage über die Mortalität von Herzinfarktpatienten in Österreich. Wen es interessiert, <a href="http://www.news.at/profil/index.html?/articles/0813/560/201593.shtml" target='_blank'>hier</a> kann man es nachlesen.<br />
<br />
Im großen und ganzen Stimm ich mit der Autorin überein, dass wir einerseits eine sehr fortschrittliche Notfallrettung haben, dass aber andererseits noch viel getan werden kann bzw. muss um in Zukunft eine noch bessere Versorgung, vor allem Flächendeckend in Österreich, zu gewährleisten.<br />
<br />
Was mir allerdings mehr als sauer aufgestoßen hat, war dieser Absatz hier<br />
<fieldset class="quotediv"><legend>Zitat</legend>...Freiwillige. Verfügt Wien über eine städtische Rettung, so wird dieser Dienst am Land von nichtstaatlichen, gemeinnützigen Organisationen wie dem Roten Kreuz oder dem Samariterbund bestritten. <br />
<strong>Diese Institutionen werden jedoch nicht nur von professionellen Berufssanitätern, sondern vor allem von engagierten Freiwilligen oder Zivildienern mit unterschiedlicher Erfahrung und Ausbildung getragen. </strong><br />
<br />
Zwar ist jeder Rettungswagen mit einem Defibrillator ausgerüstet, der bei einem Herzstillstand auch von ungeschultem Personal angewendet werden soll, <strong>doch die Verabreichung von Medikamenten darf nur der Notarzt vornehmen. </strong><br />
<br />
Dieser befindet sich aber nur im seltensten Fall bereits mit an Bord, wird nachgefordert und trifft oft erst später am Einsatzort ein, was in manchen ländlichen Gegenden mitunter bis zu 30 Minuten dauern kann...</fieldset><br />
1.) Am Land gibts auch die Johanniter. Jaja...<br />
<br />
2.) Wieso sind Freiwillige oder Zivildiener weniger "professionell" als Berufssanitäter? Klar kann ein Hauptamtlicher Sanitäter mehr Erfahrung haben, als ein Ehrenamtlicher. Aber das disqualifiziert die Freiwilligen udn Zivildiener in keinster Weise. <br />
Ohne Einsatzpraxis bekommt man keine Erfahrung und wie sollen "neulinge" diese bekommen, wenn nicht im Einsatz?<br />
Weiters muss man sagen, dass eine Notfallrettung am Land ohne diesen "unprofessionellen" schlicht und ergreifend nicht möglich wäre in der derzeitigen budgetären Lage. <br />
<br />
Was ist nun also besser? Ein Zivildiener der zwar erst 5 Monate Erfahrung hat, dafür trotzdem eine erstklassige Ausbildung genossen hat und eine kommissionelle Prüfung zum <em>Staatlich anerkannten Rettungssanitäter</em> abgelegt hat und seine Eignung für den Rettungsdienst somit bewiesen hat, oder einfach gar keine Notfallrettung?<br />
<br />
3.) Ich möchte an dieser Stelle auch auf die im Artikel genannten "Zivibomber" eingehen. Diese "Zivibomber", wie sie im Fachchargon heißen, sind Krankenwagen, welche nur mit Zivildienern besetzt sind. Diese haben wie oben schon erwähnt, oftmals wenig Erfahrung und sind daher im Einsatz nicht so routiniert. Im Normalfall fahren sie nur Krankentransporte und werden nicht für Notfälle eingesetzt. <br />
Sollte aber derzeit kein anderes Notfallrettungsmittel zu Verfügung stehen, werden auch sie entsandt, da auch unerfahrene Sanitäter immer noch besser sind als gar keine.<br />
Ich möchte mich hier keinefalls für solche rein mit Zivildienern besetzten Autos aussprechen.<br />
Ein erfahrer der weiß wos lang geht ist auf jeden Fall besser und so wird es, zumindest in Wien, auch fast immer praktiziert.<br />
<br />
4.) Wenn wir schon bei Haarspalterei sind nochwas: Es ist NICHT korrekt, dass nur Notärzte Medikamente verabreichen dürfen. Da widersprichts ich die Autorin übrigens selbst in dem Artikel. Bzw im gedruckten Artikel erwähnt sie, dass auch Notfallsanitäter die Kompetenz erwerben können Arzneimittel zu verabreichen. Dies ist gerade bei der Reanimation sehr sinnvoll und auch gang und gebe. Bei der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herz-Lungen-Wiederbelebung" target='_blank'>Cardio-Pulmonalen-Reanimation</a> ist (laut ERC Algorithmus) alle 10 Zyklen (entspricht 4 Minuten Reanimation 30:2 Herzdruckmassage:Beatmung) 1mg <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adrenalin#Notfallmedizin" target='_blank'>Adrenalin</a> intravenös indiziert, welches von Notfallsanitätern im Rahmen einer Reanimation auch verabreicht werden darf bzw. muss.<br />
<br />
Das wars vorerst :D<br />
]]></description>
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	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=498</link>
	<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 16:59:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[lost and found @ WWW, Rettungssanitäter-Ausbildung, Breitenschulung, Zum Nachdenken, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Fortbildung EKG Grundlagen]]></title>
	<description><![CDATA[Gestern eine wirklich geniale Fortbildung von  Dr. Klaus Hellwagner beim ASB Wien gehört.<br />
Vortrag war großartig und das Ambiente sowie das Publikum angenehm. Auf Fragen wurde geduldig eingegangen und man hatte das Gefühl, dass es Dr. Hellwagner ein wirkliches Anliegen war sein Wissen uns einfachen Sanis (war der Großteil, schätz ich mal) zu vermitteln.<br />
Großes Lob und ich freu mich schon auf den 2. Teil der hoffentlich bald statt finden wird.]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=495#</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=495</link>
	<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 20:18:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Rettungssanitäter-Ausbildung, Medizin, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[2. RD]]></title>
	<description><![CDATA[Tataradam. Mit dem heutigen Tage darf ich nun offiziell als 2. Sanitäter auf unseren RTWs und NAWs fahren. Mit dem Prüfungsdienst vorigen Freitag und dem Abschlussgespräch heute, hab ich die Johanniter-interne Qualifikation RS-RD (Rettungsanitäter - Rettungsdienst) erlangt.<br />
Muss ich mir gleich ein paar RTW-Dienste ausmachen :D<br />
]]></description>
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	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=474</link>
	<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 16:40:00 +0100</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Rettungssanitäter-Ausbildung, Rettungssanitäteralltag, Rettung, RTW]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Verschiedene Pulse + DocCheck Flexicon]]></title>
	<description><![CDATA[Die <a href="http://anatomy.med.umich.edu/surface/pulses/pulses.html" target='_blank'>University of Michigan</a> stellt eine nette Zusammenstellung von Bildern mit den eingezeichneten Stellen, wo man die Herzfrequenz einfach messen kann, zu verfügung. Für jeden Laien, Interessierten oder jmd. in Ausbildung sehr empfehlenswert und praktisch.<br />
<br />
Außerdem hab ich grad dieses nette Portal gefunden: <a href="http://flexikon.doccheck.com/" target='_blank'>DocCheck Flexicon</a><br />
<fieldset class="quotediv"><legend>Zitat</legend>Das DocCheck® Flexikon ist ein offenes Lexikon, das ausschließlich der Aus- und Weiterbildung von Angehörigen und Studenten der medizinischen Fachkreise (z.B. Ärzte, Apotheker, Tierärzte, Zahnärzte) dient. Es ist keine Anleitung zur Selbsttherapie und kein Ersatz für eine ärztliche Beratung oder Behandlung.</fieldset>]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=473#</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=473</link>
	<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 16:38:00 +0100</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Rettungssanitäter-Ausbildung, Rettungssanitäteralltag, Breitenschulung, Medizin, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Erste Hilfe für Jedermann]]></title>
	<description><![CDATA[Obwohl es ja mehr oder weniger unsere Konkurrenz ist, muss ich jetzt mal für die neue Website des Roten Kreuzes Werbung machen. Das Rote Kreuz hat sein Webportal neu gestaltet und es ist imho gut gelungen.<br />
Das Design wirkt modern aber übersichtlich. Ich hab mich auf dem Portal gut zurechtgefunden und auch das Lesen der Texte bot keinerlei Unanehmlichkeiten.<br />
Besonders hervorhebe möchte ich bei meinen Lobtriaden dann bitte noch das <a href="http://download.roteskreuz.at/FB_EH/1.htm" target='_blank'><em>factbook</em> über Erste Hilfe</a>. Dort wird einem in kurzen und prägnanten Texten erläutert warum und wann Erste Hilfe unbedingt notwendig ist und was man dafür tun kann bzw dafür können muss. <br />
<br />
<div class='center'><img alt='Picture' src='https://potassium.1338.at/upload/pictures/erste_hilfe_05.03.2008_small.jpg' border='0' class='blogged_image' /></div><br />
<br />
<fieldset class="quotediv"><legend>Zitat</legend>Die Zahlen sind ernüchternd: <strong>Nur 28 % der Österreicher würden "auf jeden Fall" erste Hilfe leisten</strong>, 33 % "eher doch", ergab eine aktuelle Umfrage. (Quelle: Market 2006). Mit anderen Worten: Nur auf jeden fünften Mitmenschen kann man sich verlassen, wenn es darum geht, lebensrettend einzugreifen. Wenn überhaupt ...<br />
<br />
"Wie oft trifft der Rettungsdienst ein, und umstehende Leute hätten die Fähigkeit gehabt Herz-Lungen-Wiederbelebung zu leisten? Doch der Patient liegt in stabiler Seitenlage und ist ohne Atmung. Und man denkt sich: <strong>"Hey, schade, eigentlich haben sie gut begonnen, aber sich dann doch nicht getraut." Im Klartext: Hätten sie mehr getan, würde der Patient vielleicht noch leben.</strong><br />
</fieldset><br />
Das klingt ja bei einem x-beliebigen Passanten womöglich nicht so schlimm. Stell dir aber vor, es ist deine Mutter, dein Vater, eines deiner Geschwister, dein Partner oder dein eigenes Kind! Was würdest du dir denken, wenn jemand einfach daneben steht und mehr oder weniger zusieht wie der hilfsbedürftige Mensch stirbt ohne eine einfache Tätigkeit zu leisten die JEDEM zuzumuten ist, ja zu der eigentlich JEDER VERPFLICHTET IST.<br />
<br />
Weiters räumt das <em>factbook</em> mit einigen Vorurteilen bzw. Sorgen auf<br />
<fieldset class="quotediv"><legend>Zitat</legend><em>"Ich habe Angst, dem Patienten die Rippen zu brechen"</em><br />
Tatsächlich kann es vorkommen, dass es infolge der Herzdruckmassage zu Rippenbrüchen kommt. Doch diese sind nicht tödlich. Was ist schon ein Rippenbruch im Vergleich zum Tod?<br />
<br />
<em>"Mich ekelt vor der Beatmung"</em><br />
Wie oben erwähnt, wird das der seltenste Fall sein, denn viel wahrscheinlicher wollen Sie Menschen helfen, die Sie gut kennen. Sollte Sie dennoch damit Probleme haben (Ekel) führen Sie zumindest die Herzdruckmassage bis zum Eintreffen des Roten Kreuzes fort.<br />
<br />
<em>"Ich könnte von der ersten Hilfe krank werden"</em><br />
Das ist sehr unwahrscheinlich und oft nur ein Ausdruck des Ekels (siehe oben). Neben Beatmungstüchern, die in den EH- Kursen verwendet werden, können Sie irgendein Stück von der Kleidung oder ein Stoffaschentuch auf den Mund des Opfers legen und dann "durchblasen". Auch Notfallbeatmungstücher für dein Ernstfall sind beim Rotes Kreuz und in jeder Apotheke erhältlich.<br />
</fieldset><br />
<br />
Falls jetzt irgendjemand so ein komisches Gefühl in der Magengegend fühlt und das nicht gerade der nagende Hunger ist, vielleicht ist es ein Schuldbewusstsein. Vielleicht bist du gerade draufgekommen, dass du auch nicht genau wüsstest, was du tun würdest in so einer Situation.<br />
Falls es nun kein Hunger ist kann ich dir erstmal den <a href="http://www.wortbild.net/ehkurs" target='_blank'><strong>Online Erste Hilfe Kurs</strong></a> empfehlen. Dieser Kurs zeigt in wenigen Schritte die wichtigsten Lebensrettenden Sofortmaßnahmen dir JEDER da draußen JEDERZEIT tun kann, soll und eigentlich auch muss. Besonders wichtig ist auch sein Wissen regelmäßig aufzufrischen und zu erneuern, denn einerseits kommen immer wieder neue Erkenntnisse herraus, andererseits rostet das Wissen einfach ein, wenn man es nie anwendet. Daher ist der regelmäßige Besuch (alle 1-3 Jahre) eines Erste-Hilfe-Kurses jedem nur anzuraten.<br />
<br />
Allen denen das zu wenig ist denen kann ich nur ans Herz legen einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen. Viele Arbeitgeber sind gerne dazu bereit einen Gruppenerstehilfekurs zu bezahlen oder zumindest zu unterstützen. Auch wenn der Kurs sowohl Zeit als auch Geld kostet und man hoffentlich nie in eine Situation kommt, in der es nötig ist sein erworbenes Wissen anzuwenden, so ist es doch ein gutes Gefühl zu wissen, dass man im Notfall nicht untätig danebenstehen muss sondern <strong>lebensrettende</strong> Maßnahmen ergreifen kann.<br />
<br />
Erste Hilfe Kurse bieten alle Hilfs- und Rettungsorganisationen in Österreich an.<br />
Hier einige Links zu den Kursen<br />
<br />
<a href="http://www.johanniter.at/default.php?region=2&page=page&class=edu&type=ehgk" target='_blank'>Johanniter Unfallhilfe Wien</a><br />
<br />
<a href="http://www.johanniter.at/default.php?page=page&class=edu&type=edu&region=8" target='_blank'>Johanniter Unfallhilfe Kärnten</a><br />
<fieldset class="quotediv"><legend>Zitat</legend>Unter der Federführung vom Ausbildungsleiter und den einzelnen Lehrbeauftragten werden für die Bevölkerung Erste-Hilfe Kurse, Sanitätskurse und einzelne Auffrischungskurse angeboten. So werden regelmäßig Kurse nicht nur für unsere interessierte Bevölkerung, sondern auch für Hotelbetriebe, Bergbahnen, Bäder, Schischulen und Firmen angeboten. <br />
<br />
<strong>Diese Angebote werden von unserer Organisation kostenlos durchgeführt</strong> von der Bevölkerung sehr aktiv und gerne angenommen.</fieldset><br />
<a href="http://www.roteskreuz.at/kurse-aus-weiterbildung/erste-hilfe/erste-hilfe-kurse/erste-hilfe-grundkurs/" target='_blank'>Rotes Kreuz Österreich</a><br />
<br />
<a href="http://www.samariterbund.net/oesterreich/kurse/catid5/" target='_blank'>Arbeiter Samariter Bund Östereich</a><br />
<br />
<a href="http://www.malteser.at/erstehilfe/" target='_blank'>Malteser Hospital Dienst Österreich</a><br />
<br />
<a href="http://www.grueneskreuz.at/34.0.html" target='_blank'>Grünes Kreuz Österreich</a>]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=468#</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=468</link>
	<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 15:05:00 +0100</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Allgemein, Rettungssanitäter-Ausbildung, Rettungssanitäteralltag, Erste Hilfe, Breitenschulung, Rettung]]></category>
</item>

	</channel>
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