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		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/</docs>
		<description>RSS-Feed from https://potassium.1338.at/</description>
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		<title>Potassiums Weblog - One step ahead of the average nerd - Kategorie: Breitenschulung</title>
		<ttl>30</ttl>
		
<item>
	<title><![CDATA[Zwei mal Rettungsbezogene Musik oder so ähnlich [update]]]></title>
	<description><![CDATA[Witti Symphonics - Ham Kummst Sanitäter Edition<br />
<div class="small center"><object width='425' height='355'><param name='movie' value='https://www.youtube.com/v/s&rel=1'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='https://www.youtube.com/v/n_yK3UC6vj8&rel=1' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='355'></embed></object><br /><a target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=n_yK3UC6vj8">Direktlink zu Youtube</a></div><br />
... als Hommage auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GWgisTPKCdk" target='_blank'>Seiler und Speer - Ham kummst</a>.<br />
Dabei gefällt mir am besten<br />
<fieldset class="quotediv"><legend>Zitat</legend>Tatü tata - was macht der FiSu<sup>1)</sup> da?</fieldset><br />
<br />
Die Wildecker Herzbuben - Der Schock fürs Herzilein<br />
<div class="small center"><object width='425' height='355'><param name='movie' value='https://www.youtube.com/v/s&rel=1'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='https://www.youtube.com/v/uSPY3X-_1oI&rel=1' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='355'></embed></object><br /><a target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=uSPY3X-_1oI">Direktlink zu Youtube</a></div><br />
...Teil einer Kampagne zur Verbreitung von öffentlichen Defibrillatoren durch den Verein PULS.<br />
<br />
<br />
<br />
<sup>1)</sup>Fieldsupervisor (FiSu): Mitarbeiter der Rettungsakadmie (Ausbildungszentrum) der Wiener Berufsrettung (MA 70), welcher zu Einsätzen höchster Priorität als Unterstützung der entsandten Mannschaft und zur Qualitätssicherung entsandt wird.<br />
]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=1450#1lto-r</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=1450</link>
	<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 16:52:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[youtube, video.google.com, etc..., Breitenschulung, Medizin, Rettung, Musik]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Über den Einsatz von Notärzten in Österreich]]></title>
	<description><![CDATA[Ein sehr empfehlenswertes Video habe ich heute für euch. Am zweiten Rettungsdienstsymposium, welches am 26.02.2015 in Linz statt fand haben hier drei Vortragende dieses Thema aus der Sicht eines Juristen, eines Arztes und des Bundesrettungskommandanten des ÖRK aufgegriffen.<br />
Den ersten zwei Beiträgen kann ich viel abgewinnen, dem dritten nicht so.<br />
<br />
<div class="small center"><object width='425' height='355'><param name='movie' value='https://www.youtube.com/v/s&rel=1'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='https://www.youtube.com/v/OK3ZYgjYAgw&&rel=1' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='355'></embed></object><br /><a target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=OK3ZYgjYAgw&">Direktlink zu Youtube</a></div><br />
<br />
Prädikat sehenswert!]]></description>
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	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=1404</link>
	<pubDate>Sun, 01 Mar 2015 17:18:00 +0100</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[lost and found @ WWW, youtube, video.google.com, etc..., Rettungssanitäteralltag, Breitenschulung, Zum Nachdenken, Medizin, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Ein Tag bei der ersten wiener freiwilligen Rettungsgesellschaft [update]]]></title>
	<description><![CDATA[Ein wirklich großartiger und lesenswerter Artikel der Arbeiterzeitung vom 25. Dezember 1896 berichtet über einen Tag bei der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Freiwillige_Rettungsgesellschaft" target='_blank'>Wiener freiwillige Rettungsgessellschaft</a> (dem Vorläufer der heutigen Wiener Rettung): <a href="http://www.max-winter.org/htm/1896_01.htm" target='_blank'>Im Zeichen der rothen Laterne</a><br />
<br />
<br />
<fieldset class="quotediv"><legend>Zitat</legend>So geht's fort. Jede Stunde bringt hundert neue Erfahrungen. Man müßte Bände schreiben, wollte man alles schreiben, was man sieht, hört, und was man erfährt und miterlebt. Wer erfahren will, wie das Volk lebt, siecht und stirbt, wer die Leiden der Proletarier intim studieren will, der studiere die Erfahrungen der Rettungsgesellschaft, denn mit Proletariern in erster Linie hat diese Institution zu thun. Er wird Dinge erfahren, die er sich sonst nicht erträumt, an deren Wahrheit er zweifeln würde, wenn er sie liest.</fieldset><br />
Es war anscheinend vor über 100 Jahren schon genau wie heute :D<br />
<br />
]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=1359#Tt2_9h</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=1359</link>
	<pubDate>Wed, 23 Oct 2013 22:46:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Breitenschulung, Zum Nachdenken, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Des is dafür damit ... [update]]]></title>
	<description><![CDATA[In einem meiner letzten Dienste wurden mein Team und ich mit dem RTW zu einem Patienten gerufen, dessen Freunde sich sorgen um ihn machten. Besagter Patient war aus dem Spital effugiert und sah keinen Grund dort wieder hin zurückzukehren. Er hatte eine Latte an Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, COPD, Hyperlipidämie, paroxysmales Vorhofflimmern, bereits einen Schlaganfall und angeblich eine beginnende Demenz und wie könnte es anders sein auch Diabetes Mellitus.<br />
Seine Vitalwerte waren nicht bedrohlich, aber auch nicht schön ebenso das EKG bei dem ein bisfaszikulärer Block zu sehen war, welcher allerdings vorbekannt war.<br />
Auch die Liste der Dauermedikation las sich beeindruckend: Simvastatin, Thrombo-ASS, Digimerck, Lasix in zwei Dosierungen, Nitrolingual b.B., Berodualin DAe, Seretide, Glucophage und neben noch ein paar anderen noch Cialis.<br />
Wir haben es dann mit allen Mitteln und Tricks versucht den Patienten dazu zu bewegen mit uns wieder zurück ins Spital zu fahren. Das hat er jedoch komplett verweigert. Auch seine zwei betrunken Freunde machten die Sache nicht einfacher.<br />
Da der Patient auf Grund der Situation von uns nicht belassen werden konnten musste Abhilfe her: Also wurde ein Notarzt verständig, der den Patienten erneut untersuchte und dann seine reversfähigkeit feststellte.<br />
Warum ich das ganze schreibe? Nachdem mir die Dauermedikations ins Auge gestochen ist und die fatale Kombination von Cialis und Nitrolingual bereits Unbehagen bescherte, fragte ich den Patient, ob er denn diese beiden Präparate gemeinsam einnehme. Seine Antwort darauf<br />
<fieldset class="quotediv"><legend>Zitat</legend>Naaaaaaaaaaaaaa, des is dafür damit da Beidl steht.......</fieldset> und ist in schallendes Gelächter ausgebrochen.....Wir mussten auch etwas mehr als schmunzeln <img alt=':D' src='https://potassium.1338.at/upload/smilies/biggrin.gif' title=':D' class='blogged_image' border='0' /><br />
<br />
<em>Zusatzinformation:</em><br />
Der Wirkstoff des Medikamentes Cialis ist Tadalafil und ist ein sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PDE-5-Hemmer" target='_blank'>Phosphodiesterase-5-Hemmer</a>. In Kombination mit dem NO-Donator <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nitroglycerin" target='_blank'>Nitroglycerin</a> (Wirkstoff vom Präparat Nitrolingual) kommt es zu einem Überangebot an NO (Stickstoffmonoxid) und dadurch zu einer sehr starken und <strong>unerwünschten Blutdrucksenkung</strong>, die oft lebensbedrohlich sein kann. Aus diesem Grund müssen zwischen der Gabe von Nitroglycerin und der letzten Einnahme von PDE-5-Hemmern wie Cialis, Viagra oder Levitra mindestens 24 besser jedoch 36 Stunden vergangen sein.]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=1296#jPve1r</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=1296</link>
	<pubDate>Thu, 01 Nov 2012 11:12:00 +0100</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Breitenschulung, Medizin, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[SAD PERSONS [update]]]></title>
	<description><![CDATA[Die schlanke Abkürzung <em>SAD PERSONS</em> klingt wie der Name einer Studie, ist jedoch ein Mittel um die Suizuidalität einer Person abzuschätzen und wurde von Patterson et al. vorgeschlagen.<br />
Dabei steht diese Abkürzung für die Risikofaktoren<br />
<ul><li><strong>S</strong>ex: Männlich</li><li><strong>A</strong>ge/Alter: ältere Personen</li><li><strong>D</strong>epression</li><li><strong>P</strong>revious attempt / vorangeganger Suizidversuch</li><li><strong>E</strong>thanol (Alkohol) missbrauch</li><li><strong>R</strong>ationales denken nicht möglich</li><li><strong>S</strong>ozialer Rückhalt fehlt</li><li><strong>O</strong>rganisierte/durchdachte Pläne für den geplanten Suizid</li><li><strong>N</strong>o spouse / kein Partner</li><li><strong>S</strong>ickness / vegetative Erkrankung</li><br />
</ul>
<br />
Näheres dazu kennt die englische <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/SAD_PERSONS_scale" target='_blank'>Wikipedia - SAD PERSONS Scale</a>.<br />
Sehr interessant ist dazu auch folgendes Paper aus der Zeitschrift <em>Notfall + Rettungsmedizin</em>: <a href="http://www.springerlink.com/content/4l565072n4568718/" target='_blank'>Person droht zu springen</a> (Volume 14, Number 6 (2011), 491-496, DOI: 10.1007/s10049-011-1448-6).]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=1283#YZyrl-</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=1283</link>
	<pubDate>Sun, 02 Sep 2012 13:46:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Breitenschulung, Zum Nachdenken, Medizin, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Ketamin Wirkung]]></title>
	<description><![CDATA[<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ketamin" target='_blank'>Ketamin</a> ist ein Arzneimittel der Extremen. Das einzige nicht-opioide Pharmakon, dass auch bei starken und stärksten Schmerzen eine Linderung bringt, jedoch auf Grund seiner narkotischen Wirkung nicht zu unterschätzen ist. Der vermutlich herausragendste Unterschied zu herkömmlichen Schmerzmitteln ist seine Wirkung einen Patienten von null auf Hundert in den Rausch seines Lebens zu schicken. Das durfte auch die junge Dame in folgendem Video erfahren:<br />
<br />
<div class="small center"><object width='425' height='355'><param name='movie' value='https://www.youtube.com/v/&rel=1'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/0_YYodKJSsw&rel=1' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='355'></embed></object><br /><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=0_YYodKJSsw">Direktlink zu Youtube</a></div><br />
<br />
Via <a href="https://alltagimrettungsdienst.wordpress.com/2012/06/03/druff/" target='_blank'>Alltag im Rettungsdienst</a>]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=1260#</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=1260</link>
	<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 23:56:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[lost and found @ WWW, Breitenschulung, Medizin, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Katastrophe - Großschadensereignis - KHD]]></title>
	<description><![CDATA[Hab da letztens ein sehr nett gemachtes Video vom RK Gänserndorf gefunden. Auch wenn imho nicht alles so korrekt ist, respektive bei uns ein wenig anders, gibt es doch einen guten Einblick in das Geschehen.<br />
<div class="small center"><object width='425' height='355'><param name='movie' value='https://www.youtube.com/v/&rel=1'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/ABsZ8BkduLM&rel=1' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='355'></embed></object><br /><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=ABsZ8BkduLM">Direktlink zu Youtube</a></div>]]></description>
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	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=1244</link>
	<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 17:36:00 +0100</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[youtube, video.google.com, etc..., Breitenschulung, Medizin, KHD]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Megacodetraining von einem Paramedic]]></title>
	<description><![CDATA[<div class="small center"><object width='425' height='355'><param name='movie' value='https://www.youtube.com/v/&rel=1'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/PlV-AarPhrQ&rel=1' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='355'></embed></object><br /><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=PlV-AarPhrQ">Direktlink zu Youtube</a></div><br />
Auch wenn der Algorithmus nicht mit unserem übereinstimmt und das Equipment schon relativ veraltet ist, so ist es doch beeindruckend wie dieser Kollege ihn beherrscht. Mögen doch nur alle EMTs, Paramedics, Sanitäter, Rettungsassistenten und natürlich Ärzte diesen so beherrschen. ;-)]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=1199#</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=1199</link>
	<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 22:02:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[youtube, video.google.com, etc..., Breitenschulung, Medizin, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Vergiftungen mit Opioiden bzw Opiaten [update]]]></title>
	<description><![CDATA[<em>Dieser Artikel gehört zur <a href="https://potassium.1338.at/index.php?cat=79">Artikelsammlung Toxikologie</a></em>.<br />
Näheres dazu im Artikel <a href="https://potassium.1338.at/index.php?id=1155">Vergiftungen verständlich erklärt und was man dagegen tun kann</a>.<br />
<br />
Vielen Leuten im Rettungsdienst sind die Optioid-Analgetika (Schmerzmittel) ein Begriff. Oftmals werden die Begriffe Opiod und Opiat vertauscht und es ist unklar, worin eigentlich genau der Unterschied liegt. M. Bastigkeit beschreibt dies wie folgt <sup>[1]</sup>:<br />
<fieldset class="quotediv"><legend>Zitat</legend>Während Opiate lediglich die natürlicherweise im Opium vorkommende Stoffe sind, die an Opioidrezeptoren binden (z.B Morphin), umfassen die Opioide ale Stoffe, die an Opiodrezeptoren binden, egal ob es sich dabei um natürlich vorkommende Stoffe handelt oder um synthetisch hergestellte Substanzen.</fieldset><br />
Weiters interessant zu wissen ist, dass es unterschiedliche Opiodrezeptoren im Körper gibt:<br />
<strong>µ-Rezeptor, Kappa-Rezeptor, Sigma-Rezeptor, Delta-Rezeptor</strong>.<br />
Je nachdem an welchen Rezeptoren die Opiode binden, führt das zu den gewünschten Wirkungen und den (unerwüschten) Nebenwirkungen. So wirkt Fentanyl sehr stark analgetisch (schmerzstillend) hat aber auch eine ausgeprägte atemdepressive Wirkung, Buprenorphin wirkt nicht so stark analgetisch, hat dafür aber auch eine weniger atemdepressive Wirkung. <br />
Weiters unterscheidet man zwischen reinen Agonisten (zB Morphin), partiellen Agonisten (Tramadol), gemischte Agonisten/Antagonisten (Buprenorphin) und reine Antagonisten (Naloxon). <br />
<br />
Die atemdepressive Wirkung der Opioide basiert auf der Reduktion der Empfindlichkeit des Atemzentrums auf erhöhte CO<sub>2</sub>-Werte im Blut. Somit "merkt" der Körper erst viel später, dass er Atmen muss und vergisst es ab einer bestimmten Opioid-Menge vollständig. Der Patient hat meist eine vertiefte und stark verlangsamte Atmung, die zu einem unzureichenden Atemminutenvolumen führt und daher oftmals einer assistierten oder kontrollierten Beatmung bedarf.<br />
<br />
Bei einer akzidentellen oder suizidalen Überdosierung von Opioiden kommt es meist zu folgenden Symptomen: <ul><li>ausgeprägte Miosis</li><li>Atemdepression</li><li>Bewussteinsstörungen verschiedenen Grades bis Koma</li></ul>
Die Bewusstlosigkeit kann mit einem teilweisen oder vollständigen Verlust der Schutzreflexe einhergehen. Die Miosis kann fehlen, falls bereits eine starke Hypoxie eingetreten ist, der Patient eine Augenoperation hatte oder weitere Intoxikationen vorliegen (zB. mit Atropin).<br />
<br />
So der Verdacht auf eine Opioid-Intoxikation besteht, die behandelt werden muss, gibt es die Möglichkeit der Antagonisierung mittels <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naloxon" target='_blank'>Naloxon</a>. <br />
<strong>Naloxon</strong> ist ein reiner Opioid-Antagonist und wirkt als kompetetiver (verdrängender) Antagonist an allen Opioid-Rezeptoren (also µ, Kappa , Sigma, Delta) und führt somit je nach Dosierung zu einer abschwächung oder gänzlichen Aufhebung aller zentraler und peripherer Wirkungen auf.<br />
Dabei ist jedoch zu beachten, dass es zu massiven Nebenwirkungen kommen kann. Bei Opioid-Abhängigen kann durch eine komplette Verdrängung des agonistischen Opiods ein heftiges <strong>Entzugssyndrom</strong> ausgelöst werden (Unruhe, massive Schmerzen mit Sympathikusaktivierung, Tachypnoe, Hypertonie und Tachykardie). Im schlimmsten Fall kann es zu lebengsfährlichen Elektrolytentgleisungen kommen.<br />
Aus diesem Grund muss Naloxon stets nach seiner Wirkung <strong>titriert</strong> gegeben werden, dabei ist gerade soviel zu geben, dass der Patient eine ausreichende spontanatmung erreicht, jedoch nach Möglichkeit nicht vollständig wach wird, da viele Patienten über den verdorbenen Rausch nicht erbaut sind und ihrer schlechten Laune Luft machen wollen. <br />
Weiters muss bedacht werden, dass die <strong>Halbwertszeit</strong> (Zeit bis die Hälfte des Wirkstoffes abgebaut wird) von Naloxon meist deutlich kürzer ist, als die der Opioide, das heißt es kommt nach einiger Zeit zu einem sog. Rebound-Effekt bei dem die Wirkung der Opioide wieder zunimmt, da die Antagonist-Konzentration deutlich abnimmt. Ist der Patient also, weil er zu wach war efugiert, so kann er in 30 Minuten wieder irgendwo liegen und atemdepressiv sein.<br />
Es muss daher nach der Gabe stets die Spontanatmung des Patienten überwacht werden und ggf. weiteres Naloxon nachgespritzt werden.<br />
<br />
Auch wissenswert ist, dass für Buprenorphin auf Grund seiner gemischten Agonist-Antagonist Wirkung eine viel größere Menge an Naloxon notwendig ist um seine Wirkung aufzuheben. Da jedoch die atemdepressive Wirkung von Buprenorphin sehr gering ist, wird es in den seltensten Fällen notwendig sein es zu antagonisieren. Bei durch Buprenorphin ausgelöster Atemdepression kann außerdem das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analeptikum" target='_blank'>Analeptikum</a> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Doxapram" target='_blank'>Dopram (R)</a> gegeben werden.<br />
<br />
<br />
<sup>[1]</sup> M. Bastigkeit; <em>Wenn Gutes zu schlechtem wird: Opiate helfen, machen glücklich, führen zum Tod</em>; Rettungsdienst; S+K Verlag; 34. Jahrgang; Februar 2011; S. 66f]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=1158#NhdlXO</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=1158</link>
	<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 14:40:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Breitenschulung, Medizin, Rettung, Notfallsanitaeter-Ausbildung, Toxikologie]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Vergiftungen mit Blausäure (Cyanwasserstoff) oder Cyaniden [update]]]></title>
	<description><![CDATA[<em>Dieser Artikel gehört zur <a href="https://potassium.1338.at/index.php?cat=79">Artikelsammlung Toxikologie</a></em>.<br />
Näheres dazu im Artikel <a href="https://potassium.1338.at/index.php?id=1155">Vergiftungen verständlich erklärt und was man dagegen tun kann</a>.<br />
<br />
<strong>Blausäure</strong> (chem. <strong>Cyanwasserstoff</strong>) ist vielen Menschen ein Begriff, auch deren Salze sind spätestens seit den Genoziden während des 2. Weltkriegs vielen Leuten bekannt als todbringende Substanzen. Trotzdem ist die Verwendung von diesen Substanzen in einigen Bereichen bis heute nicht wegzudenken. In der Goldgewinnung und Verarbeitung sowie in der chemischen Industrie sind Cyanide (Salze der Blausäure) wichtige Chemikalien.<br />
Wie wirken Cyanide nun auf den Körper und warum sind diese so immens giftig?<br />
Das <strong>Cyanid-Ion (CN<sup>-</sup>) bindet an Eisen-3+ Ionen</strong> (Fe<sup>3+</sup>) im Körper und verhindert durch Komplexbildung deren physiologische Funktion. Dabei ist wichtig zu wissen, dass sog. dreiwertiges Eisen im Körper vor allem in Enzymen, hierbei vor allen in Enzymen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atmungskette" target='_blank'>Atmungskette</a> vorkommt. Besonders zu erwähnen ist dabei das Enzym <strong>Cytochromoxidase</strong>, ohne das die <strong>Zellatmung</strong> nicht möglich ist.<br />
Wird nun dieses Enzym durch die Cyanid-Ionen blockiert, erstickt die Zelle innerlich, obwohl ausreichend Sauerstoff vorhanden wäre, dieser aber nicht verstoffwechselt bzw. innerhalb der Zelle transportiert werden kann.<br />
Genau diese Eigenschaft des Cyanid-Ions macht man sich zu nutze, indem man im Körper mehr Fe<sup>3+</sup>-Ionen zu Verfügung stellt, die das Cyanid binden sollen, bevor es das Eisen in der <strong>Atmungskette</strong> bindet. Dies geschieht mit dem Antidot <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/4-Dimethylaminophenol" target='_blank'><strong>4-DMAP</strong> (4-Dimethylaminophenol</a>. Dieses oxidiert das Eisen im Hämoglobin von der Oxidationsstufe +2 zur Oxidationsstufe +3 und stellt somit mehr dreiwertiges Eisen zu Verfügung. Hämoglobin indem das Eisen die Oxidationsstufe +3 hat, wird <strong>Methämoglobin</strong> genannt (<strong>MetHb</strong>). Dieses MetHb kann keinen Sauerstoff mehr transportieren. Da jedoch Eisen im Blut im Grammbereich vorkommt, in der Atmungskette in den Zellen jedoch nur im Milligramm Bereich vorkommt, ist dies der Verlust vom Hämoglobin für den Körper leichter zu verkraften, als der Verlust des Eisens in der Atmungskette.<br />
Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass maximal 40% MetHb gebildet werden dürfen, damit der eigentliche Sauerstofftransport im Blut nicht zu sehr eingeschränkt wird.<br />
Als Nebenwirkung kann der Patient eine Zyanose entwickeln. <br />
<br />
Es ist essentiell beim Einsatz von 4-DMAP, dass zuvor abgeklärt wurde, ob eine Vergiftung mit MetHb-Bildnern und Kohlenmonoxid ausgeschlossen werden kann, da ansonsten zu wenig funktionierendes Hämoglobin im Körper zu Verfügung steht. 4-DMAP ist daher bei Misch-Intoxikationen mit Kohlenstoffmonoxid kontraindiziert. Als (teure) Alternative steht für diese Fälle <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cyanokit#Gegengift" target='_blank'><strong>Hydroxycobalamin</strong> (Cyanokit (R))</a> zu Verfügung, da dieses das Cyanid bindet, ohne jedoch verfügbares Hämoglobin im Körper zu reduzieren.<br />
Sollte man 4-DMAP überdosiert haben oder ein anderer MetHb-Bildner als Gift wirken, so steht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Methylenblau" target='_blank'><strong>Methylenblau</strong></a> (Toloniumchlorid, Toluidinblau) als Antidot zu Verfügung, das MetHb wieder zu Hb reduziert.<br />
<br />
Weiter gehts mim Artikel <a href="https://potassium.1338.at/index.php?id=1158"><strong>Vergiftungen mit Opioiden</strong></a>]]></description>
	<guid>https://potassium.1338.at/index.php?id=1156#lQfgb_</guid>
	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=1156</link>
	<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 14:30:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Breitenschulung, Medizin, Rettung, Notfallsanitaeter-Ausbildung, Toxikologie]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Vergiftungen mit Parasympatholytika (Alkohol, Atropin, GABA, Anti-Histaminika) oder Parasympathomimetika (organische Phosphorsäureester, Gift-Pilze) [update]]]></title>
	<description><![CDATA[<em>Dieser Artikel gehört zur <a href="https://potassium.1338.at/index.php?cat=79">Artikelsammlung Toxikologie</a></em>.<br />
Näheres dazu im Artikel <a href="https://potassium.1338.at/index.php?id=1155">Vergiftungen verständlich erklärt und was man dagegen tun kann</a>.<br />
<br />
Kommen wir nun zum eigentlichen Thema: Vergifungen. Am besten beginnen wir, für den Rettungsdienst passend, mit einem Symptom. Dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anticholinerges_Syndrom" target='_blank'>anticholinergen Syndrom</a>. Dieses zeichnet sich primär durch Tachykardie, heiße, gerötete Haut sowie eine geweitete Pupillen (Mydriasis) aus. Alles Effekte die durch den Sympathikus ausgelöst werden. Es wird also verständlich, dass der Parasympathikus an seiner bremsenden/beruhigenden Tätigkeit gehindert wurde und der Sympathikus die Kontrolle über die Organe hat. Wodurch passiert das nun?<br />
Der Parasympathikus kann durch sog. <strong>Parasympatholytika</strong> gehemmt werden, diese können an die muscarinischen oder nicotinischen Acetylcholinrezeptoren binden, ohne jedoch dabei eine Reizweiterleitung auszulösen. Dadurch wird der Parasympathikus teilweise oder vollständig blockiert.<br />
Dies geschieht zum Beispiel durch  Alkohol, Tropanalkaloide (Atropin, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hyoscyamin" target='_blank'>Hyoscyamin</a>), trizyklische Antidepressiva, GABA (Gamma-Amminobuttersäure) oder auch durch Anti-Histaminika (H-Reptoren-Blocker, Antiallergiemedikamente).<br />
<br />
Als Antidot für so eine Vergiftung kommt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Physostigmin" target='_blank'><strong>Physostigmin</strong></a> (Med: Anticholium (R)) in Frage. Dieses ist ein reversibler Hemmer des Enzyms Acetylcholin-Esterase (AChE). Dieses Enzym spaltet den Neurotransmitter Acetylcholin im synaptischen Spalt, sodass es nicht mehr wirksam ist und der Parasympathikus nicht so stark erregt wird. Wird nun die AChE durch Physostigmin gehemmt, findet kein Abbau von ACh in synaptischen Spalt statt, die ACh-Konzentration steigt und das anticholinerge Syndrom wird damit bekämpft, indem der Parasympathikus wieder verstärkt erregt wird.<br />
<br />
Auf die Dosierung möchte ich hier nicht weiter eingehen, da das zu weit gehen würde und für das Verständnis auch nicht von Relevanz ist.<br />
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Eine Übererregung des Sympathikus wurde nun geklärt, was ist aber, wenn der Parasympathikus überregt wird? Als Symptome hierbei würde man Schweißausbrüche, enge Pupillen (Miosis), Bradykardie, starker Speichel- und Tränenfluss, Muskelzuckungen, Erbrechen und schließlich Bewusstlosigkeit gefolgt von peripherer und zentraler Atemlähmung.<br />
Dies Symptome können zum Beispiel bei Vergiftungen mit <strong>organischen Phosphorsäureestern </strong>(Schädlingsbekämpfungsmittel E605, <strong>Nervenkampfstoffe</strong> wie Sarin, Tabun oder VX) oder mit verschieden Pilzen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Risspilze" target='_blank'><strong>Risspilze</strong></a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trichterlinge" target='_blank'><strong>Trichterlingen</strong></a>) auftreten.<br />
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Je nachdem welches Gift auf den Körper wirkt, kommt es zu einem anderen Effekt: Das Pilzgift <strong>Muskarin</strong> zum Beispiel wirkt auf die muskarinischen ACh-Rezeptoren und löst somit den gleichen Effekt aus wie ACh, ohne jedoch von der AChE abgebaut zu werden. Somit kommt es zu einer Dauererreung des Parasympathikus und den o.g. Symptomen. <br />
Bei Vergiftungen mit organischen Phosphorsäureestern kommt es zu einer <strong>irreversiblen Hemmung der AChE</strong> und somit zu einem Überangebot an ACh, da dieses von der AChE nicht mehr abgebaut werden kann. Dies resultiert wiederum in einer Dauererregung des Parasympathikus.<br />
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<strong>Organische Phosphorsäureester sind starke Kontaktgifte, es ist daher unbedingt auf Selbstschutz zu achten!</strong> Um vor akzidentellen Vergiftungen zu schützen, sind Schädlingsbekämpfungsmittel stark blau eingefärbt. Hat ein Patient also blauen, schaumigen Auswurf vorm Mund und die o.g. Symtpome ist eine Vergiftung zumindest anzudenken. Weiters interessant ist, dass E 605 zwar verboten ist, jedoch auf vielen Bauernhöfen noch zu finden ist, da es noch Vorräte davon gibt, außerdem gibt es eine Menge anderer organischer Phosphorsäureester, die frei im Baumarkt verfügbar sind aber eine gleich oder ähnlich starke Giftwirkung aufweisen. <br />
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Um dem entgegen zu wirken ist ein Stoff nötig, der die Neurotransmitter (ACh oder Muskarin beispielsweise) von den Rezeptoren verdrängt, dabei selbst an die Rezeptoren bindet ohne jedoch einen Reiz dabei auszulösen oder weiterzuleiten. Dieser Stoff ist <strong>Atropin</strong>, ein <strong>Parasympatholytikum</strong>. Man sieht bereits: Was beim gesunden Menschen ein anticholinerges Syndrom auslöst, ist oftmals die einzige Rettung für einen vergifteten Menschen.<br />
Besonders interessant dabei ist die Dosierung vom Atropin. Da dieses die Blut-Liquor-Schranke vergleichsweise langsam passiert, sind <strong>extrem hose Dosen von bis 100 mg</strong> Atropin als Bolus notwendig. Da es außerdem sehr schnell abgebaut wird im Körper, sind alle 10-15 Minuten Repitationen erforderlich. Dies führt zu einer möglichen Gesamttagesdosis von bis zu 15g(!!!). Vergleicht man das mit der notwendigen Menge bei einer gewöhnlichen Bradykardie, so ist das die 30 000 fache Menge!<br />
Allgemein soll die Dosierung des Atropins an Hand von Herzfrequenz, Speichel-, Tränen-, und Schweiß-Fluss erfolgen, da diese Indikatoren für die parasympathische Aktivität darstellen.<br />
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Weiter gehts mim Artikel <a href="https://potassium.1338.at/index.php?id=1156"><strong>Vergiftungen mit Blausäure</strong></a>]]></description>
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	<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 14:26:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Breitenschulung, Medizin, Rettung, Notfallsanitaeter-Ausbildung, Toxikologie]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Vergiftungen verständlich erklärt und was man dagegen tun kann [update]]]></title>
	<description><![CDATA[Wie den meisten bekannt ist erkannte schon <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paracelsus" target='_blank'>Paracelsus</a>, dass:<br />
<fieldset class="quotediv"><legend>Zitat</legend>All Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist</fieldset><br />
Dieser allgemein gültige Satz stimmt so auch heute noch, so sind viele bekannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antidot" target='_blank'>Antidota</a> selbst auch starke Gifte oder für gesunde Menschen zumindest ungesund. Ich möchte in diesem Blogeintrag auf ein paar Vergiftungen eingehen, die ich durch einen sehr guten Artikel in der Fachzeitschrift <em>Rettungsdienst</em> <sup>[1]</sup> und dem Buch <em>Medikamente in der Notfallmedizin</em> <sup>[2]</sup>, welche beide vom Author <a href="http://www.gifte.de/Drogen/bastigkeit.htm" target='_blank'>Mathias Bastigkeit</a> geschrieben wurden.<br />
<br />
Um die Wirkung von Gift und Gegengift zu verstehen muss man sich zuallererst die Anatomie des Nervensystems vor Augen führen, besonders des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vegetatives_Nervensystem" target='_blank'>vegetativen Nervensystems</a>. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sympathikus" target='_blank'>Sympathikus</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parasympathikus" target='_blank'>Parasympathikus</a> sind Teile davon, die jeweils entgegengesetzte Wirkung auf die Organe des Körpers haben.<br />
So erweitert der Sympathikus die Puppillen, erhöht Herzfrequenz, Blutdruck, Hautdurchblutung und erniedigt die Sekretation von Verdauungssäften und erniedigt ebenfalls die peristaltischen Bewegungen des Verdauungstraktes. Er kann auch als Stressnerv für Flucht und Angriff gesehen werden. Der Parasympathikus bewirkt genau das Gegenteil, er verkleinert die Pupillen, senkt Herzschlag, Blutdruck, Hautdurchblutung. Er steigert die Persistaltik und die Sekretation von Verdauungsenzymen wie Galle, Bauchspeichel und Speichel.<br />
<br />
<strong>Sympathikus und Parasympathikus stehen im Gleichgewicht, sprich wird einer von beiden geschwächt, so wirkt der andere entsprechend Stärker auf den Körper. </strong><br />
<br />
Gesteuert werden die Nerven über sogenannte Neurotransmitter. Der wichtigste <strong>Neurotransmitter</strong> des Sympathikus ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Noradrenalin" target='_blank'><strong>Noradrenalin</strong></a>, beim Parasympathikus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Acetylcholin" target='_blank'><strong>Acetylcholin</strong></a>. Das funktioniert, indem Neurotransmitter von den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Synapse" target='_blank'>Synapsen</a> in den <strong>synaptischen Spalt</strong> ausgeschüttet werden und am gegenüberliegenden Ende des synpatischen Spaltes auf Rezeptoren treffen, an denen sie spezifisch binden. <br />
Nun kommt es darauf an, ob bei der Bindung eines Rezeptors durch ein Molekül ein Reiz ausgelöst/weitergeleitet wird, oder nicht. Wird ein Reiz weitergeleitet/ausgelöst so spricht man von einem <strong>Agonisten</strong> (Verstärker), wird beim Binden an den Rezeptor hingegen kein Reiz ausgelöst, der Rezeptor also blockiert, so spricht man von einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antagonist_(Pharmakologie)" target='_blank'><strong>Antagonisten</strong></a>.<br />
Man unterscheidet hierbei noch zwischen mehreren Antagonisten, auf die jedoch hier nicht weiter eingegangen werden soll.<br />
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Weiter gehts im Artikel <a href="https://potassium.1338.at/index.php?id=1157"><strong>Vergiftungen mit Parasympatholytika (Alkohol, Atropin, GABA, Anti-Histaminika) oder Parasympathomimetika (organische Phosphorsäureester, Gift-Pilze)</strong></a><br />
<br />
<br />
<sup>[1]</sup> M. Bastigkeit; Rettungsdienst; <em>Antidote: Welche sind ein absolutes Muss für den Rettungsdienst</em>; 34. Jahrgang; Februar 2011; S. 38ff<br />
<br />
<sup>[2]</sup> M. Bastigkeit; <em>Medikamente in der Notfallmedizin</em>, Stumpf & Kossendey; Auflage: 7., überarbeitete Auflage. (25. März 2008)]]></description>
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	<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 14:20:00 +0200</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Breitenschulung, Medizin, Rettung, Notfallsanitaeter-Ausbildung, Toxikologie]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Viertel Zwölf 23:15]]></title>
	<description><![CDATA[Warum niemand anständige Sprache wie viertel Zwölf versteht, könnt ihr <a href="http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_7/f11e/" target='_blank'>hier nachlesen</a>.<br />
<br />
<strong>Es lebe das oberzählige System!!!</strong><br />
<br />
Via <a href="http://leyrer.soup.io/" target='_blank'>m³s Soup</a>]]></description>
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	<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 00:17:00 +0100</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[lost and found @ WWW, Allgemein, Wissenschaft, Breitenschulung, Zum Nachdenken]]></category>
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<item>
	<title><![CDATA[Hirntoddiagnostik oder wie ein Mensch zum Organspender erklärt wird]]></title>
	<description><![CDATA[kann man auf <a href="http://www.transplantation-information.de/hirntod_transplantation/diagnostik.html#sec:4" target='_blank'>www.transplantation-information.de</a> nachlesen. Für alle, die es interessiert :-)]]></description>
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	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=1085</link>
	<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 21:57:00 +0100</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[lost and found @ WWW, Wissenschaft, Breitenschulung, Zum Nachdenken, Medizin, Rettung]]></category>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Physik in der Endphase [update]]]></title>
	<description><![CDATA[Tjoa, am Freitag is Physik II Prüfung, was weiß ich nun dazu zu sagen?<br />
So einiges <img alt=':D' src='https://potassium.1338.at/upload/smilies/biggrin.gif' title=':D' class='blogged_image' border='0' /><br />
<strong>Malussscher Satz</strong><br />
<em>Der zeitliche Abstand zwischen Paaren korrespondierender Punkte zweier Wellenflächen muss für alle Punkte gleich sein.</em><br />
<em>In homogenen, isotropen muss dieser Strahl eine Gerade sein.</em><br />
<br />
<strong>Fermatsches Prinzip</strong><br />
<em>Ein Lichtstrahl ist immer entlang jenes Weges, für den die Laufzeit am kürzesten ist.</em><br />
<br />
<strong>Dispersion</strong><br />
<em>Dispersion bezeichnet das Phänomen, dass in dispergierenden Medien der Brechungsindex abhängig von der Wellenlänge ist. </em><br />
Dispergierende Medien sind Medien für die gilt: dv/dk != 0 <br />
Unter normaler Dispersion versteht man, dass der Brechungsindex mit steigender Frequenz zunimmt. Ist das Gegenteil der Fall, so spricht man von anormaler Dispersion.<br />
<br />
<strong>Kohärente Wellen</strong><br />
<em>Wellen nennt man kohärent, falls sie die gleiche Frequenz aufweisen und sich ihr Phasenunterschied mit der Zeit nicht ändert (k(r<sub>1</sub> - r<sub>2</sub>) = const).</em><br />
Nur kohärente Wellen können untereinander interferrieren.<br />
<br />
<strong>Definition eines Photons</strong><br />
E = h * v = hquer * omega<br />
p = h / lambda <br />
m<sub>0</sub> = 0<br />
<br />
<strong>Postulate von Einstein und Planck</strong><br />
1.) <em>Monochromatisches Licht besteht aus Energiepaketen (Photonen), deren Energie proportional zur Frequenz ihrer Lichtwelle ist.</em><br />
2.) <em>Trifft ein Photon auf ein geladenes Teilchen, so werden der Impuls und die Energie in diskreten Schritten übertragen.</em><br />
<br />
<strong>Abbildungsfehler bei Linsen</strong><br />
chromatische Aberration: <em>Da der Brennpunkt einer Linse Wellenlängenabhängig ist (Dispersion!), werden Achsparallele Lichtstrahlen nicht in einem Punkt (Brennpunkt), sondern in mehreren Punkten gesammelt. </em><br />
<br />
sphärische Aberration: <em>Bei großen Linsen ist es nicht mehr gegeben, dass alle achsparallelen Strahlen in einem Brennpunkt gesammelt werden. Je weiter der Strahl von der optischen Achse entfernt ist, desto größer ist der Effekt.</em><br />
<br />
<strong>Huygensches Prinzip</strong><br />
<em>Jeder Punkt, der von einer Welle überstrichen wird, kann als Ausgangspunkt einer neuen Kugelwelle betrachtet werden.</em><br />
<br />
<strong>Dopplereffekt</strong><br />
<em>Bewegt sich der Sender einer Welle auf den Beobachter zu oder der Beobachter auf den Sender zu, so beobachtet der Beobachter (was für ein scheiß!), eine Frequenzerhöhung. Vergrößert sich ihr Abstand, so beobachtet er eine Frequenzerniedrigung.</em><br />
<br />
<strong>Machscher Kegel</strong><br />
<em>Ein Machscher Kegel tritt auf, wenn sich der Sender einer (Schall)welle mit größerer Geschwindigkeit, als die Schallgeschwindigkeit im entsprechenden Medium fort bewegt.</em><br />
<br />
So, das reicht mir erstmal. Den Rest darf jeder selbst nachlesen <img alt='8-)' src='https://potassium.1338.at/upload/smilies/cool.gif' title='8-)' class='blogged_image' border='0' /><br />
]]></description>
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	<link>https://potassium.1338.at/index.php?id=1075</link>
	<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 14:04:00 +0100</pubDate>
	<author>potassium</author>
	<category><![CDATA[Chemie, Wissenschaft, Uni, Technische Chemie, Breitenschulung]]></category>
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